| Kernphysik | Dieser Text beschreibt Kernphysik. Der untere Text beinhaltet die Kernphysik Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Kernphysik Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Kernphysik fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Kernphysik möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Kernphysik Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Kernphysik beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Kernphysik. Fragen zu dem Thema Kernphysik können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Kernphysik ArtikelDie Kernphysik ist der Teilbereich der Physik, der sich mit dem Atomkern beschäftigt.
| |
Antoine Henri Becquerel, Pierre Curie und Marie Curie erhielten für ihre
Versuche zur Radioaktivität, die man als den historischen Beginn der modernen Kernforschung
nennen könnte, 1903 den Nobelpreis in Physik. Radioaktivität ist stets mit einer Kernumwandlung verbunden, so dass sich Stoffe beim Zerfall in andere Stoffe umwandeln. Dies wurde
von Ernest Rutherford entdeckt, wofür er 1908 den Nobelpreis in Chemie erhielt.
Der Rutherfordsche Streuversuch, bei dem Alpha-Teilchen an Goldfolie
gestreut werden,
von Hans Geiger, Ernest Marsden und Ernest Rutherford in dem Jahr 1909 markiert einen
Wendepunkt in der modernen Vorstellung vom Aufbau der Atome.
Aus den Rutherfordschen Interpretationen der Ergebnisse war die Idee vom Atomkern geboren.
Im Kern ist fast die gesamte Masse des Atoms vereinigt, jedoch nimmt er einen äußerst kleinen
Volumenanteil des Atoms ein.
Die Kenntnis der Bindungsenergie der Atomkerne halb-empirisch zuerst in der Bethe-Weizsäcker-Formel
formuliert, zählt zu den großen Fortschritten in der Geschichte der Kernphysik.
Otto Hahn und Lise Meitner entdeckten 1938, dass unter Bestrahlung mit Neutronen Urankerne gespalten werden. Später wurde nachgewiesen, dass bei diesem Prozess Energie und weitere Neutronen freigesetzt werden, wodurch eine Kettenreaktion möglich wurde.
Die Idee, die als Strahlung frei werdende Energie zu nutzen löste einen niemals zuvor dagewesenen Forschungswettlauf um die Atombombe aus, an dem sich eigentlich alle großen Kernphysiker beteiligten. In Los Alamos forschten unter der Regie von Robert Oppenheimer die Physiker Enrico Fermi, Hans Bethe,
Edward Teller, Felix Bloch, um ca. die bekanntesten zu bezeichnen. In Deutschland forschten
unter anderem Carl Friedrich von Weizsäcker und Werner Heisenberg an der Weiterentwicklung
eines Reaktors zunächst in Berlin und später in Haigerloch mit dem umstrittenen FernAbsicht einer militärischen Nutzung der Forschungsergebnisse.
Die Erkenntnisse der Kernspaltung fanden von Beginn an auch eine zivile Nutzung in der Energiegewinnung
aus den Kernreaktoren (auch Atomreaktor genannt).
Kaum ein Gebiet der Physik hat durch seine Ambivalenz der friedlichen als auch zerstörerischen Nutzung
die öffentliche Diskussion mehr angeheizt: für Fortschrittskritiker war die Kernphysik die Büchse der Pandora für Fortschrittsgläubige eine der wichtigsten Entdeckungen des 20. Jhds.
Man kann sicher zurecht sagen, dass die Kernphysik der Auslöser einer neue Wissenschaftsethik
war (Hans Jonas, Carl Friedrich von Weizsäcker).
Die politische Auseinandersetzung um den vernünftigen und verantwortbaren Umgang mit der Kernenergie findet bis heute in der Auseinandersetzung um den Kernenergieausstieg Deutschlands statt.
|
| |
In der modernen Kernphysik hat man anhand verschiedener Behandlungsmöglichkeiten, wie
Teilchenbeschleuniger, Kernreaktoren und verschiedene Strahlungsmessgeräte eine sehr genaue Kenntnis von den Merkmalen der Atomkerne.
Dazu zählen Masse, Ladung, Kernspin, magnetisches Dipolmoment, Zusammensetzung aus Neutronen und Protonen, Bindungsenergien, Stabilität, Kernzerfall und Umwandlung durch Strahlung oder spontan.
Da Protonen sich aufgrund ihrer positiven elektrischen Ladung abstoßen, benötigt man ein neues Konzept
für die Stabilität von Kernen. Die Kraft, die den Kern zusammenhält, wird starke Kernkraft oder auch
starke Wechselwirkung genannt. Die Wechselwirkung, die für β-Zerfälle verantwortlich ist,
bezeichnet man schwache Kernkraft oder schwache Wechselwirkung.Da die Atomkerne subatomar klein sind, sind sie in ihrer theoretischen Beschreibung
Gegenstand der Quantenphysik.
Zur Kernphysik gehören unter anderem die Themenbereiche Radioaktivität, Kernfusion und Kernspaltung.
Siehe auch: Portal Physik, Quantenphysik, Mössbauer-Effekt, Atomphysik.
|
| |
- http://www.teilchen.at Aktuelles, Links und Information zu Kern- und Teilchenphysik (mit leichtem Bezug zur Situation in Österreich)
|
Weiteres zu dem Artikel Kernphysik | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Atombombe, Atomreaktor, Aufbau, Beschreibung, Bezug, Bindungsenergie, Energiegewinnung, Gebiet, Heisenberg, Kenntnis, Kernphysik, Links, Masse, Nobelpreis, Pandora, Pierre, Portal, Umgang, Wechselwirkung, Werner | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Kernphysik' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Kernphysik Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Kernphysik' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Kernphysik' und 'Kernphysik' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Kernphysik' Beschreibung entsprechen.
|
|
|
· Diese Seite wurde bisher 2.041 mal abgerufen. · Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 02:58:08 · Diese Seite wurde zuletzt geändert um 23:11, 16. Sep 2004. · Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
|